Die Weihnachtszeit ist für die meisten Sportorganisationen eine einmalige Gelegenheit, kommerziell Zeichen zu setzen.
Diese festliche Zeit bietet die Möglichkeit, die eigene Marke zu stärken, die Fanbasis zu erweitern und die Einnahmen zu steigern, und dabei den Fans besondere Erlebnisse zu bieten. Mit dem strategischen Einsatz von Daten und durchdachter Kommunikation lässt sich die Wirkung dieser Maßnahmen maximieren.
Sehen wir uns die bewährten Praktiken an und wie Sportorganisationen sich davon inspirieren lassen können.
1. Ein festliches Erlebnis für die Fans schaffen
Sportorganisationen bringen den Weihnachtsgeist oft in das gesamte Fanerlebnis ein: Stadien in weihnachtlichen Farben, festliche Animationen oder ein Besuch des Weihnachtsmanns für gesellige Momente. Jede Initiative soll das Publikum in eine warme, familiäre Stimmung eintauchen lassen. Dieser festliche Rahmen stärkt die emotionale Bindung der Fans, spricht ein breiteres Publikum an und macht aus gelegentlichen Gästen regelmäßige Anhänger.
Mit Arenametrix lassen sich diese Maßnahmen durch präzise Segmentierung der Zielgruppen und personalisierte Kommunikation verstärken.
Bei Weihnachtsveranstaltungen lohnt es sich, jene Kontakte zu erkennen, die regelmäßig mit ihrer Familie kommen, indem man Käufe zum Kindertarif oder Produkte für junges Publikum betrachtet.
2. Gezielte Sonderangebote auflegen
In der Weihnachtszeit wird die Suche nach Geschenken zur Vollzeitbeschäftigung. Attraktive Angebote überzeugen oft jene Fans, die noch zögern, ein Spiel zu besuchen oder ein Merchandising-Stück der laufenden Saison zu kaufen. Solche Angebote können Rabatte auf Tickets und Trikots sein, Familienpakete oder auch kostenlose Zugaben wie Schals oder Vereinskalender.
Mit einem guten CRM lassen sich Kaufverhalten erkennen und passende Angebote je Fan gestalten: Familienpakete, Rabatte für die treuesten Fans und mehr. JL Bourg macht das besonders gut und bietet Angebote für jedes Budget, auch bei Nebenveranstaltungen.
3. Eine eigene Weihnachtskollektion entwickeln
Saisonales Merchandising ist eine wirksame Strategie, um den Verkauf zu steigern. Vereine und Verbände entwerfen oft Artikel wie Weihnachtstrikots, Christbaumschmuck, Grußkarten und weitere exklusive Produkte der Saison. Diese Artikel werden zu begehrten Sammlerstücken und eröffnen neue Verkaufschancen.
Eine bewährte Praxis für den Erfolg solcher Kollektionen ist es, die Segmente mit der höchsten Kaufwahrscheinlichkeit zu erkennen und sie mit personalisierten E-Mail-Kampagnen anzusprechen.
2025 hat unser Team der Weihnachtspullover unseres Kunden BSC Young Boys besonders gefallen. Zwischen Tradition und Eigensinn erlaubt er es den Fans, die Vereinsfarben durch die Feiertage zu tragen.
4. Wohltätiges Engagement sichtbar machen
Weihnachten ist auch eine Zeit der Großzügigkeit und des Teilens. Viele Sportorganisationen nutzen diese Gelegenheit für Spendensammlungen und erinnern an ihr Engagement für wohltätige Zwecke. Diese Initiativen sichtbar zu machen stärkt das Bild der Organisation als verantwortungsbewusste Bürgerin, zeigt, dass sie sich um ihre Gemeinschaft kümmert, und lädt diese zum Mitmachen ein.
2025 setzt die Ligue Nationale de Basket (LNB) ihr Engagement mit dem Secours Populaire fort und mobilisiert ihre Vereine. Kuscheltierwürfe sowie Lebensmittel- und Spielzeugsammlungen schenken Kindern und Familien in prekären Lagen Freude und Gemeinschaft in der Weihnachtszeit.
Der Kniff : Wer die Anhängerschaft der Region segmentiert, kann sie als Verein leichter für eine lokale Sache mobilisieren.
5. Einen Adventskalender auflegen
Ein Adventskalender mit Bezug zur Sportorganisation stärkt das Engagement der Fans und kurbelt zugleich den Verkauf eines Merchandising-Artikels an. Mit unserem Modul GuestViewslässt sich ein solches Produkt individuell gestalten, indem einzigartige Erlebnisse hinterlegt werden: eine private Stadionführung, ein Jahresabonnement oder sogar ein Trikot. Diese Überraschungen hinter den Türchen sorgen besonders bei jungem Publikum für Begeisterung.

