Die 4 Säulen der datengetriebenen Museums-Strategie
Durch die Zusammenführung sämtlicher Datenquellen im CRM von Arenametrix konnte das Museum vier strategische Hebel umsetzen:
→ De-Anonymisierung der Besucher (First-Party Data): Um die massive Menge an anonymen Besuchern zu profilieren, setzte das Museum auf zwei Taktiken: Es wurden kurze Vor-Ort-Formulare (digital in der Ausstellung) sowie automatisierte Online-Fragebögen für Ticketkäufer ohne Kundenkonto (Gast-Käufer) eingeführt. So konnten bislang unsichtbare Besucher qualifiziert und DSGVO-konform in die Datenbank überführt werden.
→ Reichweitenaufbau durch Empfehlungsmarketing (Referral): Um kostengünstig neue Besuchergruppen anzusprechen, führte das MUCEM ein Empfehlungsprogramm ein. Bestehende, hochgradig engagierte Newsletter-Abonnenten wurden incentiviert, Inhalte an ihr persönliches Netzwerk weiterzuleiten. Dieser "Word-of-Mouth"-Ansatz generiert extrem hochwertige Leads mit hohem Vertrauensvorschuss.
→ Fortlaufende Datenanalyse und Segmentierung: Innerhalb des CRM analysiert das MUCEM kontinuierlich die "Gesundheit" und Qualität seiner Datenbank. Insights zu Profildaten, Kaufverhalten und Interaktionsraten bilden die Grundlage, um Budgets effizient zu allokieren und Gießkannen-Marketing zu beenden.
→ Personalisierung durch "Multi-Opt-in": Auf Basis der gesammelten Daten werden individuelle Empfehlungen versendet. Der Schlüssel hierbei ist das Multi-Opt-in-System: Besucher können präzise wählen, für welche Themen sie sich interessieren (z. B. nur Familienprogramm oder nur Fachvorträge). Dies steuert den Marketingdruck und verhindert eine Übersättigung der Kontakte.