Der Hall des Lumières ist das erste immersive Erlebniszentrum von Culturespaces in Nordamerika (New York). Mit 130 Videoprojektoren und modernster Soundtechnik schafft die Location spektakuläre audiovisuelle Inszenierungen. Seit der Eröffnung 2022 mit der Schau "Gustav Klimt: Gold in Motion" begeistert der Standort ein internationales Publikum.
Die Herausforderung: Datenbankaufbau beim Launch in Nordamerika
Für eine innovative Kulturinstitution, die einen neuen Markt betritt, standen mehrere geschäftskritische Herausforderungen im Fokus:
- Datenzentralisierung: Die Bündelung aller Besucherdaten in einer Customer Data Platform (CDP) ab dem ersten Ticketverkauf, um sofort eine 360°-Sicht auf das Publikum zu erhalten.
- Customer Journey: Die Gestaltung eines nahtlosen, personalisierten Erlebnisses – von der digitalen Buchung bis zum physischen Besuch.
- Lead Generation: Die rasante Transformation von einmaligen Ticketkäufern in dauerhafte Newsletter-Abonnenten, um die künftige Marketingabhängigkeit von teuren Ads (Google/Meta) zu reduzieren.
- Operative Effizienz: Die Einführung einer intuitiven Lösung, mit der das kleine Marketingteam Kampagnen eigenständig und ohne IT-Ressourcen steuern kann.
Die 3 Phasen der automatisierten Besucherreise
Mit Arenametrix entwickelte das Hall des Lumières eine hochgradig automatisierte E-Commerce-Strategie, die in drei Phasen unterteilt ist.
→ Die technische Basis: Automatische Anbindung an Ticketure: Der Motor der Automatisierung ist die Schnittstelle. Käuferdaten werden täglich und vollautomatisch aus dem Ticketsystem Ticketure in das CRM übertragen. Dies eliminiert manuelle Datenexporte und ermöglicht Trigger-basierte Kampagnen in Echtzeit.
Phase 1: Post-Purchase (Wachstum & Opt-in)
Direkt nach dem Kauf ist die Aufmerksamkeit des Nutzers am höchsten. Diese Phase wird für das Wachstum genutzt: Eine E-Mail bedankt sich für den Kauf und lädt elegant zur Newsletter-Anmeldung ein. Dieser Schritt konvertiert extrem stark (19%) und füllt die DSGVO-konforme Marketingdatenbank für zukünftige Ausstellungen.
Phase 2: Pre-Visit (Service & Upselling)
Wenige Tage vor dem Besuch wird eine mehrsprachige Service-E-Mail versendet. Sie enthält praktische Informationen (Anfahrt, Zeiten) und eine erste Ausstellungsvorschau. Dies reduziert Kundenanfragen im Support drastisch und bereitet die Besucher optimal vor.
Phase 3: Post-Visit (Reputation)
Nach dem Erlebnis wird automatisiert Feedback eingeholt. Die Daten fließen direkt in das CRM zurück, um das Besuchererlebnis kontinuierlich zu messen (NPS) und Promotoren für Online-Bewertungen zu identifizieren.
83%
Öffnungsrate (Open Rate) bei der Pre-Visit-Informationsmail. Eine geradezu unglaubliche Metrik, die beweist, wie wichtig diese Service-Touchpoints sind.
19%
Conversion-Rate für Newsletter-Anmeldungen über die Post-Purchase-Mail. Ein genialer Hebel für den kostenlosen Aufbau einer hochwertigen First-Party-Datenbank.
24%
Rücklaufquote bei den Zufriedenheitsumfragen, was dem Management eine riesige Menge an qualitativen Daten zur Optimierung der Ausstellungen liefert.